Ahnenforschung

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Das Gebiet Sloweniens haben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts etwa eine halbe Million Menschen verlassen, dies ist mehr als ein Viertel der Bevölkerung, leben doch seither weniger als zwei Millionen Menschen in Slowenien.

Die meisten, etwa 250.000 Menschen, gingen in die USA. Im Wunsch nach einem guten Broterwerb und einer sicheren Zukunft gingen ungefähr 40.000 nach Kanada, 30.000 nach Argentinien und 25.000 nach Australien. Zahlreiche Emigranten haben den Kontakt mit ihren Verwandten in der Heimat verloren und haben in der neuen Heimat Familien gegründet und Kinder bekommen. Sind Sie auch einer der Nachkommen dieser Slowenen und Sloweninnen und interessieren Sie sich für Ihre Vergangenheit? Vielleicht möchten Sie herausfinden, ob Sie noch Verwandte in der alten Heimat haben und möchten mit ihnen Kontakt aufnehmen?


Wo suchen?


In Slowenien werden die meisten Daten über Vorfahren in Standesregistern aufbewahrt.

Da die Regierung erst 1946 veranlasst hat, dass Zivilstandesregister im Gebiet der damaligen Volksrepublik Slowenien offiziell geführt werden mussten, ist es am wahrscheinlichsten, dass Sie Angaben über Ihre Vorfahren in einem der kirchlichen Standesregister finden werden. Dort sind alle Taufen, Hochzeiten und Todesfälle vermerkt. Diese Standesregister wurden von den Pfarren geführt. Für den Zeitraum bis 1920 wurden die Register der meisten slowenischen Pfarren im Erzbistumsarchiv in Ljubljana gesammelt.

Im Archiv der Republik Slowenien werden auch Zivilstandesregister aus den Jahren 1809 bis 1813 aufbewahrt, als es in Slowenien die Illyrischen Provinzen gab. Diese gehörten zu Frankreich, zum Reich von Napoleon. Das Archiv bewahrt auch Standesregister für das Gebiet des ehemaligen Julisch-Venetien auf, also das weite Gebiet im Westen Sloweniens, das von 1924 bis 1945 zu Italien gehörte. Im Archiv der Republik Slowenien befinden sich auch Standesregister, die unter der Okkupation Deutschlands von 1941 bis 1945 entstanden sind. Der Großteil der Zivilstandesregister, die nach 1946 angelegt wurden, liegt noch immer in den zuständigen Standesämtern.


Noch weiter zurück in die Vergangenheit?


Wenn Sie Ihre Vorfahren suchen möchten, die im Gebiet Sloweniens vor dem Jahre 1850 gelebt hatten und diese nicht in den kirchlichen Standesregistern finden können, sind Urbarien eine gute Informationsquelle.

Für weitere Informationen über die Möglichkeiten der Ahnenforschung besuchen Sie die Internetseite des Slowenischen genealogischen Verbandes, die auch in englischer und deutscher Sprache zur Verfügung steht. Dort können Sie mitunter mehr Informationen über den Nachnamen Ihrer Vorfahren erfahren und in welchem Gebiet Sloweniens Menschen mit diesem Familiennamen leben.

Wenn Ihnen die Ahnenforschung zu anstrengend und zeitraubend erscheint, können Ihnen dabei einige Unternehmen helfen, die sich damit professionell befassen.


Auf der Suche nach Verwandten


Wenn Sie außer dem Nachnamen auch noch den Geburtsort und das Geburtsdatum Ihres Vorfahren kennen, werden Sie wahrscheinlich keine Schwierigkeiten haben, die engeren und entfernten Verwandten zu finden. In Slowenien ziehen die Menschen verhältnismäßig selten um, daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Nachkommen Ihres Vorfahren nicht weit weg gezogen sind. Wenn Ihnen die lokale Pfarre keine gewünschten Informationen geben kann, sind Telefonbücher letztendlich oft eine gute Informationsquelle.
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